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Pathogene Bakterien im Wasser

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Legionellen

Legionellen, Fachbezeichnung Legionella pneumophila, sind verantwortlich für die Legionellose, eine potenziell tödliche Atemwegserkrankung. Diese Bakterien sind pathogen, d.h. sie schaden der Gesundheit, und sie entwickeln sich im warmen Leitungswasser und in Klimaanlagen. Die Infektion erfolgt nach Einatmen von Spritzern oder Dämpfen kontaminierten Wassers.

Die Zahl der Fälle von Legionellose, oder Legionärskrankheit, steigt seit mehreren Jahren konstant an. In Europa sind sie zwischen 2016 und 2018 um 65 % gestiegen. In den USA gibt es im Vergleich zum Jahr 2000 neunmal so viele Fälle.* Die Mortalitätsrate beträgt 10 %, kann bei geschwächten Menschen, d.h. vor allem älteren Menschen und Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem, aber auf bis zu 50 % steigen. Die ersten Symptome ähneln der einer Grippe: starkes Fieber, Husten, Muskelschmerzen und Migräne. Sehr schnell breitet sich die Infektion aber auf die Lungen aus und verursacht eine akute Lungenerkrankung. Krankenhausaufenthalt und Antibiotikatherapie sind angezeigt. Die Krankheit kann schwere körperliche oder neurologische Folgen haben, die in manchen Fällen irreversibel sind.

Dem amerikanischen Zentrum für Seuchenkontrolle (Center for Disease Control, CDC) zufolge wären 90 % der Legionellosefälle durch eine bessere Präventionspolitik vermeidbar

 

* https://www.cdc.gov/legionella/qa-media.html

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Coliforme Bakterien

Coliforme Bakterien (darunter Escherichia coli oder E. coli) sind Indikatoren für eine fäkale Kontamination. Sie deuten auf das mögliche Vorhandensein von pathogenen Bakterien hin. Coliforme Bakterien entwickeln sich von Natur aus im Verdauungstrakt von warmblütigen Tieren. Bei mangelhafter Hygiene findet man sie in bestimmten Lebensmitteln und im Trinkwasser oder auch in Badegewässern und Pools. Kontaminiertes Wasser, das geschluckt wird oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt, kann zu Lebensmittelvergiftungen, zu akuten Magen-Darm-Infekten, zu blutigem Durchfall, Harnwegsinfektionen, oder auch zu einer Sepsis (Blutvergiftung, eine generalisierte Infektion, die in 27 bis 50 % der Fälle tödlich endet) führen.

Bei kleinen Kindern kann die Folge ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) sein, ein schwerer toxischer Schock, der sich auf die Nieren auswirkt und zu einer akuten Niereninsuffizienz führen kann.

Laut Weltgesundheitsorganisation, WHO, dürfen 100 ml sauberes Trinkwasser keinerlei Bakterien der coliformen Art enthalten**.

** https://www.who.int/water_sanitation_health/dwq/gdwq3rev/fr/

Warum sollten Sie Ihr Wasser testen ?

Jedes Jahr steigt die Zahl der Fälle von bakteriologischer Wasserkontamination auf der ganzen Welt an. Diese Kontaminationen rufen in der anfälligen Population schwere bis tödliche Infektionen hervor: kleine Kinder, ältere Menschen und immunsupprimierte Menschen.

Es ist sehr schwierig, Bakterien vollständig aus dem Wasser zu entfernen, ohne eine beträchtliche chemische Verunreinigung hervorzurufen. Die verwendeten Behandlungsmethoden ermöglichen nicht die Vermeidung von Rückfällen, wenn ein Wassersystem einmal infiziert war.
Der Lebenszyklus der Wasserbakterien variiert und hängt von mehreren Faktoren ab. Einer dieser Faktoren ist Wärme. Die Erderwärmung und der Anstieg der Hitzeperioden fördern die Entwicklung dieser Bakterien und erhöhen stark das epidemische und auch das isolierte Kontaminationsrisiko.

Wenn ein Land Kontrollmaßnahmen insbesondere gegen Legionellen eingeführt hat, dann sind diese manchmal auf nur einen einzigen Test im Jahr beschränkt, was angesichts der Realität des jährlichen Risikos einfach nicht ausreicht. Der allgemeine Anstieg der Kontaminationsfälle ist der Beweis, dass diese Regelungen heute einfach nicht ausreichen.
Angesichts des wachsenden Risikos, sollte jeder in seinem Rahmen tätig werden, um die Sicherheit seines Trinkwassers, dieses lebensnotwendigen Konsumsguts, sicherzustellen.

Die kritischen Stellen in der Wasserversorgung, die Zeiten im Jahr, die eine Entwicklung von Bakterien besonders begünstigen, sowie die für eine bakterielle Kontamination anfälligsten Personengruppen zu kennen, bedeutet, alle sanitären Risikoparameter der häuslichen Trinkwasserversorgung im Griff zu haben.

Misstrauen Sie Ihrem Wasser nicht länger – testen Sie es!

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Zu testende Installationen

Manche Installationen begünstigen die Entwicklung von Bakterien stärker als andere.

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Risikoperioden

Die Jahreszeiten und die Temperatur spielen eine wichtige Rolle für das Bakterienwachstum und das Auftreten von Epidemien

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Anfällige Menschen

Ein und dasselbe Bakterium kann unterschiedliche gesundheitliche Folgen haben, je nach Anfälligkeit der betroffenen Person.

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